RATGEBER · 4 MIN. LESEZEIT

Wie oft sollte ein Büro gereinigt werden?

Nicht jede Fläche im Büro braucht denselben Takt. Wer richtig staffelt, spart Geld und bekommt trotzdem ein besseres Ergebnis.

Der Turnus richtet sich nach der Belegung

Die entscheidende Größe ist nicht die Quadratmeterzahl, sondern wie viele Personen die Fläche wie oft nutzen. Ein Büro mit 20 anwesenden Mitarbeitenden verschmutzt anders als eine gleich große Fläche mit Hybridmodell und drei Präsenztagen.

Sinnvoll ist deshalb eine gestaffelte Planung statt eines einheitlichen Turnus für alles.

  • Sanitär: täglich bei voller Belegung, sonst drei Termine pro Woche
  • Küche und Pausenraum: täglich bis dreimal wöchentlich
  • Arbeitsplätze und Böden: zwei- bis dreimal wöchentlich
  • Meetingräume: nach Nutzung, oft wöchentlich ausreichend
  • Glastrennwände: alle zwei bis vier Wochen

Bodenbelag beeinflusst den Aufwand

Teppich verzeiht mehr als Vinyl oder Parkett, verlangt aber regelmäßiges Saugen und periodisch eine Intensivreinigung. Hartböden zeigen Schmutz schneller, sind dafür schneller zu reinigen.

Eine große Rolle spielt der Eingangsbereich: eine ausreichend dimensionierte Sauberlaufzone reduziert den Reinigungsaufwand auf der gesamten Etage spürbar.

Woran man merkt, dass der Turnus falsch liegt

Wenn Beschwerden immer dieselben Bereiche betreffen, ist meist nicht die Qualität das Problem, sondern die Frequenz. Wenn dagegen bei jedem Termin kaum etwas zu tun ist, kann der Turnus reduziert werden.

Nach vier bis sechs Wochen lohnt sich eine Zwischenbilanz mit dem Dienstleister und eine Anpassung des Leistungsverzeichnisses.

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