RATGEBER · 3 MIN. LESEZEIT

Grundreinigung oder Unterhaltsreinigung – was ist der Unterschied?

Beide Begriffe stehen häufig in denselben Angeboten – gemeint sind zwei völlig unterschiedliche Leistungen mit unterschiedlicher Kalkulation.

Unterhaltsreinigung: wiederkehrend und im Betrieb

Unterhaltsreinigung findet im laufenden Betrieb statt und wiederholt sich in einem festen Turnus. Sie umfasst Böden, Kontaktflächen, Sanitär, Küche und Abfall.

Kalkuliert wird sie über den Zeitaufwand je Einsatz und die Anzahl der Einsätze pro Monat.

Grundreinigung: einmalig und intensiv

Die Grundreinigung entfernt, was sich über längere Zeit aufgebaut hat: Schichten auf Bodenbelägen, Kalk in Sanitärbereichen, Fett in Küchen, Beläge in Fugen.

Sie wird nach Aufwand kalkuliert und dauert deutlich länger als ein normaler Einsatz – oft an einem Wochenende oder in der Betriebsruhe.

  • Vor Beginn eines neuen Reinigungsvertrags
  • Nach Leerstand oder Mieterwechsel
  • Nach Bau- und Sanierungsarbeiten
  • Wenn der Boden neu beschichtet werden soll

Warum die Trennung wichtig ist

Wird ein Objekt mit Rückstand in einen Unterhaltsvertrag übernommen, entstehen zwangsläufig Diskussionen: Die vereinbarte Zeit reicht nicht, um den Altbestand aufzuholen.

Sauberer ist die Reihenfolge Grundreinigung zuerst, danach ein passender Unterhaltsturnus mit realistischer Zeitvorgabe.

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